Alles. Außer Kontrolle.

Aus der PREMIEREN-Rezension von Rolf-Dietmar Schmidt in der Magdeburger Volksstimme und dem aspekt Wirtschaftsmagazin:

"Ein begeistertes Publikum bei der Premiere der MAGDEBURGER ZWICKMÜHLE mit feinster Polit-Satire in schwierigen Zeiten.“

"Wenige Tage nach einer Wahl, die nicht nur Sachsen-Anhalt und Deutschland geschockt hat, ein politisches und satirisches Kabarettprogramm auf die Bühne zu bringen, das ähnelt einem Balanceakt auf der Rasierklinge. Das MAGDEBURGER ZWICKMÜHLEN- Kabarett mit Hans-Günther Pölitz und Thomas Müller ... unter der geschickten Regie von Matthias Schwarzmüller hat es gewagt. Und Wie!

"... kein leichtes, aber unglaublich bissig-fröhliches und zugleich nachdenkliches Spiel, ... so dass es immer wieder stürmischen Szenenapplaus, Begeisterungsrufe, ja sogar spontane Kommentare aus dem Publikum gab.“

"Natürlich wartete dieses im bis auf den letzten Platz besetzten Haus auf die politisch-satirische Replik des Wahlergebnisses, und es wurde nicht enttäuscht.“

"Die Art und Weise, wie Pölitz und Müller all das, was die Menschen täglich auf die Palme bringt, ganz ohne Larmoyanz in seiner Absurdität entkleiden, so dass es völlig nackt einfach weggelacht werden kann, das ist meisterhaft.“

"Die Autoren des Programms, allen voran Hans-Günther Pölitz, aber ebenso Olaf Kirmis, Thomas Müller und Wolfgang Schaller, haben gut recherchiert.“

„ALLES. AUßER KONTROLLE. hält, was es verspricht, denn vor Begeisterung außer Kontrolle zu geraten, galt vor allem für das Publikum.“



Aus der Rezension von Ronald Floum in der kompaktzeitung:

„Das ist der Beginn eines Abends, an dem die politische Wirklichkeit weniger erklärt als entkleidet wird.“

„Das Programm arbeitet mit einem einfachen, wirkungsvollen Prinzip. Es nimmt die offiziellen Formulierungen ernst – und führt gerade dadurch vor, wie absurd sie sind.“

„Doch Pölitz & Müller vermeiden es, sich in bloßer Empörung festzufahren. Ihr Zugriff ist komödiantisch.“

“Tagespolitische Satire altert manchmal schneller als die Schlagzeile, auf die sie reagiert. In der MAGDEBURGER ZWICKMÜHLE wird dieses Risiko jedoch pro-duktiv. Denn hinter den konkreten Anspielungen liegen strukturelle Themen, die nicht mit der nächsten Nachricht verschwinden.“

„Gute politische Satire erkennt man daran, dass man über die Pointe lacht und kurz danach prüft, ob sie nicht leider stimmt.“

“Pölitz und Müller treten dabei als Duo an, das nicht von der Lautstärke seiner Aussa-gen leben muss. Die Wirkung entsteht aus dem Wechsel zwischen Zuspitzung und Rücknahme, zwischen dem großen politischen Befund und dem kleinen Satz, der ihn plötzlich auf Augenhöhe bringt.“

„Regisseur Matthias Schwarzmüller führt diese Perspektive zusammen, ohne den Abend in eine Lehrstunde zu verwandeln.“

„Die MAGDEBURGER ZWICKMÜHLE macht aus der Gegenwart keinen gemütlichen Abend – aber einen, an dem sich die Zumutungen der Gegenwart zumindest präzise auslachen lassen.“

 

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