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Die Pölitz-Kolumne vom 15.12.2018

Was ist hier los in diesem Land? Immer mehr Menschen in Deutschland haben keinen Beruf. Was soll nur aus denen werden? Sie sind nun angewiesen auf die Politik. Diese beschafft ihnen dann einen Job. Zum Beispiel als Parteivorsitzende oder Generalsekretär. Denken wir nur an das Schicksal von Andrea Nahles. Während andere Mädels im Teenageralter als Berufswunsch angaben, sie wollten Ärztin werden, Lehrerin oder Heidi Klum, schrieb Andrea in der Abi-Zeitung, sie wolle Hausfrau werden oder Bundeskanzlerin. Ersteres hat ja auch geklappt. Sie ist jetzt Hausfrau im Willy-Brand-Haus und umschreibt die Tatsache, dass sie andere Berufe geschwänzt hat, mit „Parteivorsitzende der SPD“. Man kann sich ja alles schönreden. Seitdem sie für die Hausordnung im Willy-Brandt-Haus verantwortlich ist, bewohnt die SPD nur noch ein paar Zimmer im Keller. Im Umfragekeller. Früher haben die Sozialdemokraten mal gesungen: „Es rettet uns kein höh´res Wesen, kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun.“ Heute geht die Hausfrau Nahles, wie man liest, jeden Sonntag in die Kirche und fleht den lieben Gott an, für ein paar Prozente mehr bei der nächsten Wahl. Wie will man denn auch eine Arbeiterpartei führen, wenn man selbst nie richtig gearbeitet hat? Gut, könnte man jetzt sagen, man muss auch kein Ei legen können, um zu erkennen, wenn ein Ei faul ist. Blöd ist nur, wenn man ständig faule Eier legt, aber es nicht erkennt. Da sind ja die anderen Parteien auch nicht frei davon. Nehmen wir die neue Hausfrau im Konrad-Adenauer-Haus. Nicht umsonst nennt man sie AKK: Ausbildung- Kinder-Karriere. Aber eben nicht in einem Beruf, sondern nur in einer Partei. Und nun muss sich die gläubige Katholikin Annegret auch noch als Mutter Theresa um den Sozialfall Paul Zimiak kümmern. Der hat das juristische Staatsexamen im ersten Anlauf verkackt, im zweiten Anlauf verkackt. Ein weiteres Studium abgebrochen. Und bevor er womöglich noch in einer Bahnhofsmission gelandet wäre, hat sie ihn nun barmherzig zu sich ins Konrad-Adenauer-Haus geholt. Generalsekretär der CDU klingt ja auch besser, als Studienabbrecher. Und so bestimmen nun Menschen, die noch nie ihr Brot im Schweiße richtiger Arbeit verdienen mussten, über Menschen, die zwar bei der Arbeit schwitzen müssen, aber damit nie richtig Geld verdienen können. Woher sollen sie nun deren Sorgen und Nöte kennen? Oder wie es der große Philosoph, Bernd das Brot, einmal ausdrückte: „Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümel pieken.“ In diesem Sinne: Mahlzeit!

Wer nicht lesen will, kann hören 
bei mdr-Radio Sachsen-Anhalt

 

 
 
 

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