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18.07.2022 Mara Stockmann schrieb:

Guten Tag Frau Bach und Herr Pölitz,

als Kabarettliebhaberin bin ich per Zufall in Ihre Veranstaltung am 6.7. geraten. Es war fantastisch und ich war sprachlos! Deshalb habe ich Ihnen diese mail versprochen!
Ich kann nur Worte der Superlative benutzen: ich habe lange, lange nicht mehr soooo gutes Kabarett gesehen und gehört! Ich habe meine Bauchdecke tanzend erlebt und das über einen längeren Zeitraum. WHOW!
Genossen habe ich die ausgefeilte Sprache, den subtilen Wortwitz und den aktuellen politischen Bezug. Sie haben beide eine wunderbare, klare und harmonische Bühnenpräsenz und Ihre Lieder waren vom aller Feinsten.
Beim "Deutschland ich will Dich nicht wieder verlieren" sind mir echt die Tränen gekommen. Vielleicht zum 1.Male habe ich so etwas tief empfundenes so einfach ausgedrückt gefühlt und zum 1.Male kam mir der verwegene Gedanke, dass man/ Frau (falsch gegendert?) nur so gutes Kabarett machen kann, wenn man/ Frau Deutschland liebt.
Ihr Abschlusslied, Frau Bach, hat mich motiviert nicht in die dunkle Tiefe der Resignation abzutauchen ( nach dem Motto: die da oben machen doch was sie wollen), sondern weiterhin meine Maxime: "bleibe im Lande und wehre Dich redlich " bei zu behalten.

Machen Sie weiter , machen Sie bloß weiter so! Gute Schelme braucht das Land!!
Sie beglücken Herz, Seele und Verstand und machen Mut, geben, Inspiration und Weitsicht
Ich komme aus Münster und kann Sie leider nicht so oft sehen wie ich es wünsche.

Ich wünsche Ihnen weiterhin gutes Gelingen und viele, viele Kabarettpreise
Herzlichst Mara Stockmann


01.07.2022 Frank Baake schrieb:

"Pölitz allein im Haus"- war er nicht, wir waren auch da. Immer wieder beeindruckend, der Herr Pölitz. Ausdauer, gepaart mit Witz und Intelligenz.

Gutes Format auch die Diskussion nach der Vorstellung.

Weiter so!


26.06.2022 Fam. Wagner schrieb:

Immer wieder ein kultureller Leckerbissen

Am 26. Juni haben wir uns das neue Programm von Herrn Pölitz gegönnt. "Pölitz allein im Haus" war Gott sei Dank nur der Titel des Programms, ansonsten war der Saal gut gefüllt. Wir bedanken uns herzlich für diesen angenehmen Nachmittag in der Zwickmühle. Herr Pölitz besticht immer wieder mit Geschichts- und Faktenwissen, gepaart mit aktuellen Bezügen, das uns Bewunderung und Hochachtung abringt. Politisches Kabarett auf höchstem Niveau! Lieber Herr Pölitz, wir wünschen Ihnen und uns noch viele solcher anspruchsvollen Programme. Bitte bleiben Sie und Ihr Team gesund! Wir freuen uns schon auf den nächsten Zwickmühlenbesuch.


13.06.2022 Christine Ebering schrieb:

Am Samstagabend hatten wir wieder einmal einen tollen Abend bei Euch. Nicht nur, dass wir einen perfekten Rahmen für den 71.Geburtstag unserer Schulfreundin hatten, der scharfsinnige und spitzzüngige Blick auf unser "Hier und Heute" von Marion & Heike bescherte uns eine tolle Kurzweil (und Ablenkung in pers. schweren Zeiten🙏). Auch Speis & Trank rundeten das Komplettpaket ab😉😇!

Grossen Dank an das ganze Team


12.06.2022 Peter Stöhr und Christiane Müller schrieb:

Hallo und guten Tag

Christiane und ich waren am 10.06.2022 in Rochau bei der Vorstellung "Keine Lösung ist auch eine Kunst.
Herrlich!! Man merkte richtig, das es ein eingespieltes Team war die auch vor Improvisation nicht zurückschreckte = Palim Palim.

Aus meinen alten Tagen mit Kabarett ist mir noch in Erinnerung von den - ich glaube - Stachelschweinen:
"Kam ein Gast ins Kabarett, fand die Räumlichkeiten nett, zahlte seinen Obolus ohne jeglichen Verdrus, legte Mantel ab und Hut, fand sogar den Sitzplatz gut, winkte sich den Kellner her zwecks Bestellung von Verzehr, ewählte eine Extra dry, fand dieselbe einwandfrei, trank die ersten Gläser ex, sah sich um nach etwas Sex, lächelte verführerisch dreimal kurz zum Nebentisch, brachte einen Flirt in Gang, freute sich, weil’s ihm gelang, streifte, als das Licht ausging, heimlich ab den Ehering, drehte dann mit frohem Sinn seinen Stuhl zur Bühne hin, lachte mehrmals ungeniert über das, was dort passiert, brach schon bei dem Namen Strauß ohne Grund in Beifall aus, hieb sich auf die Schenkel dann oder seinem Nebenmann, flirtete mit einer Frau (einer andern), wurde blau, ließ sich in der Pause nun, statt das Gegenteil zu tun, eine zweite Extra dry kommen, denn es blieb dabei, sprach: Na, ist das nicht grandios? Hier ist endlich mal was los! Nie mehr schau ich mir so’n Mist an, wie den Hamlet oder Tristan! Klatschte, als das Licht ausging und der zweite Teil anfing, war erst geistig noch ganz fit, sang dann aber manchmal mit, lachte sich so gut wie tot, kam dann plötzlich sehr in Not, spürte einen bösen Drang, wünschte sich den Abgesang und das Ende des Programms, zog die Uhr aus seinem Wams, prüfend, ob’s nicht bald vorbei, trank den letzten Extra dry, brannte sich ein Loch ins Hemd, saß am Ende ganz verklemmt, spendete gequält Applaus, als dann feststand: es ist aus, lachte über ein Bonmot seinerseits - und ging aufs Klo, sah dann schließlich an der Bar, daß kein Flirt mehr möglich war, zog sich Mantel an und Hut, fand die frische Luft nicht gut, kam zu spät zur letzten Tram, sprach zu sich: ein Scheissprogramm!"

Die Zwickmühle hat uns nicht zum letzten Mal gesehen.
Viel Erfolg weiterhin aus Stendal.

Peter und Christiane


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