Gästebuch
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10.02.2023 Sabine und Bernd Kaufmann schrieb:
"Wir kriegen nicht genug" und "Pöhlitz allein zu Haus"
Sehr geehrtes Kabarett-Team,
die o.g. Programme haben uns grenzenlos begeistert. Hier hat Herr Pöhlitz in bekannter Manier aber unsere Vorstellungen von textlich machbarer Brisanz und treffender Pointen aus unserer Sicht noch übertroffen. Mit mehr Feingefühl und gekonnter Zynik konnte die heutige politische Situation dem Publikum kaum übermittelt werden.
Das Programm .."allein zu Haus" erinnert uns an das um 1989 gespielte, in dem ein inszeniertes Biertischgespräch mit Herrn Rümmler mehr als in dem damals erlaubten Maß, offenbar wegen nicht ausreichender Zensierung, aus ähnlicher (zwar in anderer Hinsicht ) nicht von allen befürworteten Politik zu brisanten Szenen führte.
Das Kabarett hat offensichtlich anstatt einer nur regierungskonformen Meinungen meldenden Presse wieder die Rolle als Ventil übernommen. Oder hat Herr Pöhlitz das nicht so gemeint ? Sicherheitshalber werden wir uns das Programm noch einmal ansehen.
Allerdings sollte man Besucher vor dem Kartenkauf und nicht erst zu Beginn des Programmes vorbereiten.
Sabine und Bernd Kaufmann
08.02.2023 Mr B aus Köln schrieb:
Lieben Dank an alle Mitwirkenden für diesen witzigen charmanten Abend.
Meine ausgedörrte Seele konnte sich nach den Ereignissen der letzten Jahre bei euch ein wenig erholen und mit Freude auftanken.
Ich bemerkte heute, was mir sehr fehlte.
Einen Teil davon habe ich zurück bekommen.
Vielen lieben Dank und euch viel Freude, Gesundheit und weitere Erfolge!
17.01.2023 Magdeburger Zwickmühle schrieb:
Sehr geehrter Herr Oberle,
es ist sonst nicht unsere Art Zuschauermeinungen zu kommentieren. Für sachliche Kritik sind wir immer sehr empfänglich. Da Sie aber, wie sie selbst bemerken, die Vorstellung "nur kurz" besucht haben, können wir Ihre Bemerkungen leider nicht als sachlich betrachten. Da Sie die Vorstellung bereits nach kurzer Zeit verlassen haben ist Ihnen offensichtlich entgangen, dass wir die Handlungen Russlands nicht relativiert, sondern vielmehr in Relation zu anderen weltpolitischen Ereignissen gesetzt haben. Man sollte ein Programm eben nicht vor dem Ende kritisieren. Die verbliebenen 129 Zuschauer dankten es im Gegensatz zu Ihrem "Hörensagen" mit herzlichem Applaus.
Mit freundlichen Grüßen die "Magdeburger Zwickmühle"
17.01.2023 J.Oberle schrieb:
Ich, alt, weiß, war auch kurz in der Vorstellung am 13. Januar. Das war ein geiles Ding. Zwei alte weiße Herren witzelten über Namen und Aussehen von Politiker*innen (Strack-Zimmerman / Hofreiter). Warfen anderen die Vita des Vaters vor. (Gauck, ist das schon Sippenhaft?). Und alles in dem großen Kontext der Ukraine. Da hat ja das arme Russland gar keine andere Möglichkeit als alles in Schutt und Asche zu schießen, Menschen zu vertreiben, zu foltern und zu töten, weil der Geld- und Rohstoffgierige Westen Russland so sehr bedroht. Man brauchte sich nicht fürchten, es kam wirklich kein einziger Spruch mit dem russisches Handeln hinterfragt wird. Auch dass gendern und wokeness nur ein jugendlicher Spleen ist wurde hier und da mal witzig angedeutet. Zuletzt, das weiß ich aber nur noch vom Hörensagen, waren die beiden dann auch erleichtert, dass das Publikum hauptsächlich aus Rentnern bestand.
Mein Fazit sangen zwei andere alte weiße Herren schon in deren jungen Jahren (Jagger / Richards) „Baby Baby Baby your out of time“
15.01.2023 Michael K-M, Seattle, USA schrieb:
Wir waren zum ersten Male in der Zwickmühle. Das Stück "Wir kriegen nicht genug" war sehr geschmackvoll, humorvoll und, wie Kaberatist Pölitz am Ende miteilte, mentales Heilmittel was uns gesünder nach Hause entließ als wir dort ankamen.
Eine wirkungsvolle Mischung aus Nachdenklichen, Ernsten, und schlicht Menschlichen Gedankengut... Echt unterhaltsam mit nachhaltigen Gedanken, die mir noch lange eine Freude bereiten und mich zum Nachdenken anregen werden.
Ja, und ich werden Joe Biden schöne Grüße ausrichten.
