Gästebuch
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17.01.2023 J.Oberle schrieb:
Ich, alt, weiß, war auch kurz in der Vorstellung am 13. Januar. Das war ein geiles Ding. Zwei alte weiße Herren witzelten über Namen und Aussehen von Politiker*innen (Strack-Zimmerman / Hofreiter). Warfen anderen die Vita des Vaters vor. (Gauck, ist das schon Sippenhaft?). Und alles in dem großen Kontext der Ukraine. Da hat ja das arme Russland gar keine andere Möglichkeit als alles in Schutt und Asche zu schießen, Menschen zu vertreiben, zu foltern und zu töten, weil der Geld- und Rohstoffgierige Westen Russland so sehr bedroht. Man brauchte sich nicht fürchten, es kam wirklich kein einziger Spruch mit dem russisches Handeln hinterfragt wird. Auch dass gendern und wokeness nur ein jugendlicher Spleen ist wurde hier und da mal witzig angedeutet. Zuletzt, das weiß ich aber nur noch vom Hörensagen, waren die beiden dann auch erleichtert, dass das Publikum hauptsächlich aus Rentnern bestand.
Mein Fazit sangen zwei andere alte weiße Herren schon in deren jungen Jahren (Jagger / Richards) „Baby Baby Baby your out of time“
15.01.2023 Michael K-M, Seattle, USA schrieb:
Wir waren zum ersten Male in der Zwickmühle. Das Stück "Wir kriegen nicht genug" war sehr geschmackvoll, humorvoll und, wie Kaberatist Pölitz am Ende miteilte, mentales Heilmittel was uns gesünder nach Hause entließ als wir dort ankamen.
Eine wirkungsvolle Mischung aus Nachdenklichen, Ernsten, und schlicht Menschlichen Gedankengut... Echt unterhaltsam mit nachhaltigen Gedanken, die mir noch lange eine Freude bereiten und mich zum Nachdenken anregen werden.
Ja, und ich werden Joe Biden schöne Grüße ausrichten.
14.01.2023 L. Schäfer schrieb:
Wir waren gestern (13.01.2023) das 1. mal in der Zwickmühle. („Wir kriegen nicht genug“) Die dargestellte Satire mit intelligenten Dialogen, inklusive sehr guter Improvisation, haben uns sehr gut gefallen. Auch die gemütliche Atmosphäre war sehr angenehm. Zum Stück: Allerdings fanden wir persönlich die satirische Kritik zu sehr pro-russisch. Herr Putin seine Regierung wurde aus unserer Sicht zu sehr als „Opfer“ dargestellt. Was darf Satire heute? Satire darf heute alles, sofern primär eine Botschaft transportiert werden soll, die geeignet ist, die Welt zu verbessern. Gleichzeitig muss dabei die Menschenwürde des Angegriffenen gewahrt werden.
Denn auch der „unschuldige“ Russe ist in diversen Konflikten (=Stellvertreterkriegen) der treibende Keil. (ohne eigene Sicherheitsbedenken haben zu müssen.) Denn auch die Russen führen viele verdeckte Konflikte, um sich Bodenschätze in der Welt zu sichern. Nicht nur, wie gestern dargestellt, die „böse“ NATO. Das sollte auch erwähnt werden, wenn die USA (zurecht) als Kriegstreiber kritisiert wird. Ansonsten hat uns der Abend sehr gut gefallen. Vielen Dank.
08.01.2023 Michaela Neumann-Lasner schrieb:
Wie jeder bisher erlebte zwickmühl'sche Abend war auch der gestrige wieder ein Feuerwerk an Satire! Manchmal bleibt's Lachen im Halse, weil es sich nicht entscheiden kann, ob es der Realität angemessen wäre oder eher das Weinen bemüht werden müsste... Vielen Dank, dass es euch gibt und Ihr bei aller Dystopie nicht müde werdet, die Finger in die Wunden zu pieksen!
Zur Gastronomie vielleicht ein kleiner Tipp: Selbstbedienung gestatten bezüglich der Getränke - der Bürger täte etwas, der Bürger dürstete weniger;)
28.12.2022 Wilfried Müller schrieb:
Die Vorstellung am 26.12.22 " Bis auf Heiteres" hat uns wieder sehr gut gefallen und wir haben uns köstlich amüsiert. Die Pointen Richtung der Ampelkoalisation hätten noch einen Zacken schärfer ausfallen können.
Macht weiter so, denn auch in 2023 möchten wir Euch wieder einen Besuch abstatten.
P.S. Die gastronomische Versorgung könnte sich wesentlich steigern, denn sowohl das Speisen- wie das Getränkeangebot hat noch sehr viel Luft nach oben.
Viele Grüße Familie Müller , Magdeburg
