Gästebuch
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10.03.2023 Sigmar Nahrstedt schrieb:
Nach langer Abstinenz endlich mal wieder Kabarett vom feinsten.
Der Mut Dinge direkt anzusprechen (z.B. das Unvermögen unserer Politiker ) paarte sich wunderbar mit unserem geschulten "Lesen und Zuhören zwischen den Zeilen"! Schade, dass sich ersichtlich scheinbar nur das ältere Publikum angesprochen fühlt.
Sind die Maskenaufkleber an der WC Tür eigentlich satirischer Bestandteil des Programms oder haben diese bereits Denkmalcharakter für eine hoffentlich für immer hinter uns liegende Zeit!
Wir kommen auf jeden Fall gern wieder!
Sigmar und Petra Nahrstedt
05.03.2023 Jörg Schubert schrieb:
Seit langem waren wir gestern mal wieder in der Zwickmühle - Breschke & Pölitz, „Wir kriegen nicht genug“.
Beindruckend, wie beide Herren das zweistündige Programm gestaltet haben. Das Thema Ukraine und die Rolle Deutschlands im Konflikt standen im Mittelpunkt und wurde einmal aus einer anderen Sicht, als durch die Medien präsentiert, dargestellt. Dazu gehört heutzutage Mut. Es war erleichternd zu sehen und zu hören (Applaus), dass es doch viele Menschen gibt, die das Denken und Hinterfragen noch nicht vergessen haben. Allerdings, das Alter des überwiegenden Teils des Publikums lag bei 60+. Es war also die Generation, die es noch gelernt hat.
Zum politischen Kabarett gehört natürlich auch, Politiker zu persiflieren. War gekonnt gemacht worden. Informationen zu einigen von ihnen regten zum Nachdenken und verstehen an.
Ein Highlight war für mich die „Pflegeheimeinlage“. Wir hatten das Glück und konnten die Pölitzsche Mimik sehen, Klasse! Zum Schluss gingen wir nachdenklich nach Hause. Aber das Lachen hatte auch etwas Last von der Seele genommen. Das sollte es auch, wie Herr Pölitz zum Abschluss bemerkte.- Die Bewirtung war einfach aber liebevoll und preislich nicht überzogen. Man musste nicht im Pullover sitzen, es wurde geheizt!
26.02.2023 Andreas Kühn schrieb:
Sehr verehrtes Zwickmühlen-Team, ich kann vor Ihrer gelungenen und auf den Punkt gebrachten "satirischen" Wahrheit nur den Hut ziehen. "Wir kriegen nicht genug" wurde von Ihnen mit Bravour vorgetragen. Bitte Herr Pölitz, bleiben Sie und Ihr Team auch weiterhin so erfrischend schonungslos.
Andreas Kühn
24.02.2023 Wilfried Zacke schrieb:
Als der Herr Pölitz am 6.Januar allein zu Haus war, traf er meinen Kabarett – Nerv insofern, dass ich dachte: „Der hat ja in der Schule aufgepasst. Geschichte und Politische Ökonomie sehr gut, Eloquenz/Rhetorik besser“ , wollte schon in Nonplusultra -Kategorien denken und freute mich auf den folgenden Donnerstag, für dem Damen des Ensembles avisiert waren. Stattdessen kam Corona und gestern war der Große Tag des Hochgenusses. Frau Bach, Frau Ronniger: Spitze! Sie müssen ja den Hansgünther nicht gleich in die Wüste schicken(lassen Sie ihn gelegentlich mitspielen)… Ach Quatsch, - ich komme doch sowieso gern wieder, immer wieder. Mit tausend Dank ans ganze Team und bis auf Weiteres
Wilfried Zacke
12.02.2023 Dr.F.Moeller schrieb:
Meine Hochachtung,
"Wir kriegen nicht genug" ist mutig und beim Thema Krieg eigentlich überhaupt nicht humorvoll. Aber mit geradlinigem, ehrlichem, zutiefst friedensliebendem Humor läßt sich gerade mit Cabarett die absurde politischen Anheizerei des Krieges seitens unserer Regierung tatsächlich witzig, schonungslos und bissig offenbaren. Keinesfalls verharmlosen die dargebotenen "Späße" die Rolle Russlands in diesem Konflikt. Man kann nur hoffen, dass auch durch den Gedankenanstoß dieser hohen Kunst endlich die Mehrzahl der Deutschen ihren Gegenwind gegen die Entscheidungen unserer Regierenden erhöhen werden, um mittels Kompromissen Frieden zu schaffen.
Dr.F.Möller
